Monatsarchiv für März, 2008

Suchbegriffe März

So. Mal wieder Ferien, mal wieder Langeweile… das bedeutet Suchbegriffe durchschauen. Hier die interessantesten aus dem Monat März:

  • playstation 2 spiele encodieren
  • mkfs.ext3 werde dort kein dateisystem erstellen
  • kann ps3 ftp
  • mit vista w-lan hacken
  • hd753lj problem firmware update
  • packetloss im ts verbessern
  • rwth radius authentifizierung
  • bluescreen rsyncd
  • rwth aachen mops kennwort februar 2008
  • dd-wrt streaming server
  • studivz profil hacken leicht gemacht
  • hlsw server timeout obwohl er es nicht
  • mensa vita bezahlen
  • ändert sich mein handyvertrag nach 2 jahren
  • kann man irgendwie uni vpn umgehen?
  • bei mir bleibt counterstrike 1.6 immer beim laden stecken
  • was das netzwerk eduroam
  • google spam suchbegriffe löschen

Ich wünsche auch weiterhin allen Lesern einen angenehmen Aufenthalt auf meinem Blog, insbesondere auch denen, die nicht das gesuchte hier finden ;)

jetzt kommentieren? Mo, 31. Mrz 2008 um 13:29 Uhr Christian


Mar 18 09:12:15 ipx11839 eth0: PCI Bus error 0290.

… und Schüss mit der Konnektivität.
Google rät noapic nolapic als Kernel-Parameter zu verwenden. Mal sehen obs hilft.

Update: Mainboard war laut IPX defekt und wurde getauscht. Das hat sich zwar etwas hingezogen aber immerhin wurde mir keine Neuinstallation aufgezwungen, geschweige denn eine Rechnung gestellt. (0)


Yeah. -march=core2, -mcpu=cell

portage tree aktuallisieren:

emerge --sync

für gcc:4.3 und Abhängigkeiten keywords setzten:
/etc/portage/package.keywords/toolchain.keywords:

sys-devel/binutils **
sys-devel/gcc **
sys-libs/glibc **
sys-kernel/linux-headers **
dev-libs/mpfr ~x86
dev-libs/gmp ~x86

Abhängigkeiten und gcc aktualisieren:

emerge -u dev-libs/gmp dev-libs/mpfr sys-devel/gcc

make.conf bearbeiten:

CFLAGS="-march=core2 -O2 -pipe"

bzw. für die PS3:

CFLAGS="-mcpu=cell -mabi=altivec -O2"

Basissystem inkl. Toolchain neukompilieren:

emerge -e system

Fertig.

bisher 1 Kommentar Mo, 17. Mrz 2008 um 22:20 Uhr Christian

verbessertes und übersetztes Mediatomb import.js

Auf meinem DNS-323 habe ich den UPnP-AV Server Mediatomb [1] installiert. Mediatomb hat gegenüber anderen Servern den Vorteil, dass man die Ordnerstruktur nach den eigenen Vorstellungen erzeugen kann. Die geschieht mit Hilfe eines Javascripts, dass beim Importieren von Dateien aufgerufen wird. Hier mal meine Variante: import.js. Sie erzeugt deutschsprachige Ordner (Künstler statt Artist) und zusätzlich werden Filme, Musik und Fotos noch nach den Ordnern sortiert in denen sie auch im Dateisystem liegen. Am Anfang der Datei befinden sich 3 Variablen in den man den Ordnername eintragen sollte, in dem sich die entsprechenden Dateien befinden. So sortiert Mediatomb z.B. Dateien die sich in /mnt/HD_a2/Freigabe/Filme/Horror befinden, in Filme/Horror ein, wenn man als Filmordner Filme einträgt. Das ganze ist nicht auf eine Ordnerebene beschränkt.
[1] http://mediatomb.cc/

bisher 4 Kommentare Mo, 17. Mrz 2008 um 00:23 Uhr Christian

KDE: Ansicht -> Anzeigemodus -> Radialansicht

radial ansicht

Ich benutze schon seit Jahren KDE. Aber ein sehr cooles feature hab ich erst vor ein paar Tagen entdeckt (oder erst dann das nötige Plugin/Modul installiert, ich weiß es nicht) und zwar die Radialansicht. Der Screenshot sagt hier mehr als tausend Worte. Hoffentlich gibt es diese feature auch noch in KDE4. Das wollte ich demnächst mal antesten.

Die Frage wird zwar aufkommen, aber ich konnte leider bis jetzt nicht rausfinden, welches Paket diese Funktion zur Verfügung stellt.
UPDATE:

emerge kde-misc/filelight

bisher 1 Kommentar Do, 13. Mrz 2008 um 12:58 Uhr Christian

Spaß mit der Telekom

Mein Vater sagt: “Die Telekom ist zuverlässig”. Ich sage: “Die meiste Zeit stimmt das.” Gestern jedoch nicht. Irgendwie war meine Internet Verbindung ausgesprochen langsam um nicht zu sagen weg. Mein Router hatte aber eine Verbindung hergestellt. Hm.

--- google.de ping statistics ---
101 packets transmitted, 88 packets received, 12% packet loss
round-trip min/avg/max = 71.8/76.3/81.4 ms

--- www.heise.de ping statistics ---
101 packets transmitted, 91 packets received, 9% packet loss
round-trip min/avg/max = 52.2/53.6/55.2 ms

Nanu?

traceroute to heise.de (193.99.144.80), 30 hops max, 38 byte packets
 1  * * *
 2  217.0.74.106 (217.0.74.106)  46.093 ms  46.855 ms  46.717 ms
 3  62.154.43.130 (62.154.43.130)  47.580 ms  47.690 ms  46.833 ms
 4  193.159.226.134 (193.159.226.134)  191.064 ms  48.069 ms  48.078 ms
 5  heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  52.000 ms  50.657 ms *
 6  heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  51.181 ms !A * *
 7  * * heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  51.655 ms !A
 8  * heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  49.237 ms !A *
 9  * heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  51.040 ms !A *
10  * * heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  51.910 ms !A
11  * heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  51.694 ms !A *
12  heise2.f.de.plusline.net (213.83.46.132)  51.433 ms !A *  50.574 ms !A

193.159.43.130 scheint also der Übeltäter zu sein, reagiert aber wie große Teile der Telekominfrastruktur nicht auf PINGs. Also nach dem Ausschluss Prinzip.

--- 62.154.43.130 ping statistics ---
26 packets transmitted, 26 packets received, 0% packet loss
round-trip min/avg/max = 48.9/51.5/86.6 ms

--- heise2.f.de.plusline.net ping statistics ---
50 packets transmitted, 41 packets received, 18% packet loss
round-trip min/avg/max = 52.5/59.4/199.6 ms

Also steht es fest. 193.159.43.130 macht Probleme. Was tut man mit so einer wertvollen Information? Man gibt sie weiter. Zumindest versucht man es. Ich also voller Tatendrang bei der Störungsstelle angerufen und mein Anliegen vorgetragen.
Antwort der Dame: “Habe sie schonmal ihren PC neugestartet?”
“Ehm. Wie bereits beschrieben ist mein PC nicht das Problem!”
“Tun sie es trotzdem mal und falls das nicht hilft installieren sie die T-Online Software neu”

Naja was solls. Heute Morgen ging es wieder.

bisher 3 Kommentare Mo, 03. Mrz 2008 um 13:20 Uhr Christian

Schwarz, Breit, Stark Groß

So. Ja, ich hab mir wieder was gegönnt, und zwar:

DNS-323
D-Link DNS-323 + 2x Samsung HD753LJ (SATA, 7200 RPM, 750 GB, 32 MB Cache)

Features:

2 SATA Einschübe, Gigabit Ethernet, USB Port
500 Mhz ARM CPU, 64 MB Ram, 8 MB Flash
RAID0/RAID1/JBOD
CIFS-Server (Samba Version 3.0.24)
FTP-Server (pure-ftpd v1.0.21)
Drucker-Server (lp + Samba)
iTunes-Server
DLNA Streaming-Server
SSH-Server (dropbear, nachinstalliert)
NFS (nachinstalliert)
mldonkey (nachinstalliert)

uname -a
Linux oxygen-nas 2.6.12.6-arm1 #29 Thu Dec 27 09:59:48 CST 2007 armv5tejl unknown

root@oxygen-nas:~ cat /proc/mdstat
Personalities : [linear] [raid0] [raid1]
md1 : active raid0 sda3[0] sdb3[1]
      291772288 blocks 64k chunks

md0 : active raid1 sda2[0] sdb2[1]
      586155520 blocks [2/2] [UU]

unused devices: none

root@oxygen-nas:~ df -h | grep md
/dev/md0                550.2G    172.0G    378.2G  31% /mnt/HD_a2
/dev/md1                273.9G      1.3G    258.6G   1% /mnt/HD_b2

Aber jetzt erstmal ein paar kurze Worte zum DNS323:

Installation:
Die Hardware Installation ist in 3 Minuten erledigt. Auspacken, Klappe hochschieben, Laufwerke rein, Strom und Netzteil anschließen, Fertig. Allerdings muss ich sagen, 2 Schrauben pro Laufwerk und eine für die Abdeckung hätten sicher nicht geschadet. Das ganze macht in der Hand doch einen etwas instabilen Eindruck. Ich hab das innere dann auch etwas mit Luftpolster Folie ausgekleidet, um Vibrationen und Stöße aufzufangen. Positiv ist noch zu bemerken, dass der Lüfter relativ leise ist und man ein Power Management für die Platten einstellen kann, so dass sie abschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Die Geräuschentwicklung ist also trotz 2 7200 UPM Festplatten und 40mm Lüfter erträglich.

Konfiguration:
Nach dem Starten hohlt sich der DNS-323 per DHCP eine IP (wenn es keine bekommt, nimmt es einfach 192.168.0.32). Diese IP habe ich im Webinterface meines Routers nachgeschaut und mich mit dem Webinterface des DNS-323 verbunden. Eine Konfiguration über ein Windows-Tool, dass den DNS-323 automatisch findet, ist auch möglich. Das Webinterface fordert einen sofort auf, die Platten zu formatieren. Schade, wollte eigentlich erst ein Firmware Update machen. Ich entscheid mich dann vorläufig für einen RAID1 Array in Größe von 600 GB, der Rest wurde ohne Auswahlmöglichkeit also JBOD formatiert (manuell geht auch als RAID0, aber dazu später mehr). Zur Auswahl steht: Beide Platten einzeln formatieren, als RAID0 oder als RAID1 zusammenfassen. Übrig gebliebener Platz wird als JBOD formatiert. Als Dateisystem benutzt der DNS-323 Linux Software RAID + ext2. Die Platten lasssen sich also ausbauen und an einem Deskoprechner lesen. Die Formatierung dauerte ziemlich lang. Aber 1.5TB ist das wohl zu erwarten. Nach dem das erledigt war, startete der DNS-323 neu und man hatte Zugriff auf alle Elemente des Webinterface. Ich spielte also zuerst ein Firmware Update auf 1.04 ein. das Webinterface ist relativ übersichtlich, obwohl manche Funktionen z.B. das Hinzufügen von CIFS Shares etwas unübersichtlich ist. Es erfüllt aber seinen Zweck. Auf den ersten Blick, war nur eine Sache für mich etwas störend und zwar das man das UserLimit für den FTP Server auf maximal 10 setzten kann, obwohl gehen eine höhere Zahl nichts spricht (letzt sich trotzdem hochsetzten auch dazu später mehr). Mal von den üblichen Konfigurations Optionen, wie Netzwerkeinstellungen, RAID Konfiguration, Uhrzeit, Einstellungen für FTP, iTunes und UPNP Server findet sich noch die Möglichkeit zeitgesteuert ftp/http Downloads zu starten. Nett. Wobei das im Vergleich zu den Möglichkeiten die eine Installation von ml_donkey bietet, natürlich eher läpsch wirkt, aber aber für viele Anwendungen. Für 95% der User wird dieser Funktionsumfang sicherlich reichen, für mich jedoch nicht. Insbesondere NFS fehlt schmerzlich.

Performance:
Sufficient.
s. [5] 8f.

Homebrew:
Die Firmware des DNS-323 hat eine praktiscche “Funktion”. Beim Starten des Geräts wird die Datei fun_plug auf Volume_1 ausgeführt. Diese kann z.B. wiederrum einen telnetd oder sshd starten. Somit stehen alle Türen offen. Ein fertiges, erweiterbares fun_plug steht bei [3] zum Download bereit. Dieses fun_plug startet automatisch ein telnetd. Über Telnet war es mir dann auch möglich, die RAID Konfiguration und die Konfiguration des FTP Servers meinen Vorstellungen anzupassen. Sobald man verbunden ist, lässt sich per:

mount -t minix /dev/mtdblock0 /sys/mtd1
mount -t minix /dev/mtdblock1 /sys/mtd2

die Firmware mounten und die Konfigurationsdateien direkt (und dauerhaft) bearbeiten. Unter anderem z.B. smb.conf, pure-ftpd.conf, raidtab. Den RAID Level von md1 konnte ich einfach mit:

umount /dev/md1
raidstop /dev/md1
mdadm --create --verbose /dev/md1 --level=0 --raid-devices=2 /dev/sda3 /dev/sdb3

und folgender raidtab:

raiddev /dev/md0
        raid-level      raid1
        nr-raid-disks   2
        chunk-size      64
        persistent-superblock   1
        device          /dev/sda2
        raid-disk       0
        device          /dev/sdb2
        raid-disk       1

raiddev /dev/md1
        raid-level      0
        nr-raid-disks   2
        chunk-size      64
        persistent-superblock   1
        device          /dev/sda3
        raid-disk       0
        device          /dev/sdb3
        raid-disk       1
        Version 1.3

ändern.

NFS lässt sich mit packages für fonz fun plug nachinstallieren. Gleiches gilt z.B. für rsyncd, ntpd, mediathomb.

Zum weiterlesen:
[1] D-Link Deutschland – DNS-323
[2] mlDonkey for DNS323
[3] fonz fun plug
[4] DNS 323 Wiki
[5] Small Net Builder Review: DNS-323

bisher 1 Kommentar So, 02. Mrz 2008 um 17:59 Uhr Christian


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