So, auch ich habe nun OpenOffice 2 installiert, nach einer Rekordverdächtigen emerge Zeit von:
oxygen-mobile ~ # genlop -t openoffice
* app-office/openoffice
Mon Mar 6 06:42:26 2006 >>> app-office/openoffice-2.0.2_rc4
merge time: 9 hours, 30 minutes and 20 seconds.
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ist es nun installiert. Der erste Eindruck ist allerdings ernüchternd, vom aussehen her, sieht es auch nicht anders aus, als die vorherige OpenOffice-Ximian Version. Mal sehen wie es sich im Alltagsbetrieb schlägt, von denen neuen Funktion profitiere ich bis jetzt wohl eher nicht
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Edit: Also mittlerweile hab ich OpenOffice 2.0.2. Ich muss sagen, es schlägt sich wacker
Allerdings fehlen mir bei OpenOffice Presentation doch ein paar Funktionen die ich von Powerpoint gewöhnt bin, z.B. der erweiterte Presentationsmodus. Aber das kommt vielleicht noch. An Writer gibt es dagegen nichts zu meckern, vom Funktionsumfang genau richtig.
Mo, 24. Okt 2005 um 17:28 Uhr
Christian
Es gibt eine Thema unter Linux, dass immer noch ein Schattendasein fristet. Powermanagement. Allerdings ist es nicht schwer, z.B. hibernation, auch Suspension oder auf Deutsch Ruhezustand genannt, zu konfigurieren. Bei Hibernation to Disk das hier verwendet wird, wird der Inhalt des Rams auf der Festplatte gespeichert und beim nächsten Booten direkt geladen, anstatt durch die Runlevel Scripts zu gehen. Auch die Oberfläche wird so hergestellt, wie sie verlassen wurde. Hier eine kleine Anleitung wie man unter Gentoo (wie immer) einrichtet.
Zu erst werden die aktuellen suspend2-sources mit
emerge suspend2-sources
installiert. Als nächstes muss noch der Symlink von /usr/src/linux geändert werden, z.B. auf /usr/src/linux-2.6.13-suspend2-r5/. Das geht per
cd /usr/src
rm linux
ln -s linux-2.6.13-suspend2-r5/ linux
Jetzt muss der neue Kernel konfiguriert und gebaut werden, ich verwende hierfür:
genkernel kernel –bootloader=grub –xconfig –gensplash
Das ist aber jedem selbst überlassen. Einfach alle Optionen die Software Suspend2 betreffen, aktivieren. Das sind:
CONFIG_SUSPEND2=y
CONFIG_SUSPEND2_FILEWRITER=y
CONFIG_SUSPEND2_SWAPWRITER=y
CONFIG_SUSPEND2_USERSPACE_UI=y
CONFIG_CRYPTO_LZF=y
Nachdem der neue Kernel gebaut, installiert und gestartet ist (Module bauen nicht vergessen, das geht leicht mit module-rebuild). Wird es etwas komplizierter. Es gibt zwei Möglichkeiten, der Ram Inhalt wird in der Swap Partiton oder einer Datei auf der Festplatte gespeichert. Ich habe das in einer Datei gemacht, da meine Swap Partition deutlich kleiner als mein Ram ist. Dazu geht man wie folgt vor:
echo Suspend2 > /suspend-file
dd if=/dev/zero bs=1M count=1024 >> /suspend-file
count=1024 entspricht hierbei der Größe des Rams in MB.
echo /suspend-file > /proc/software_suspend/filewriter_target
cat /proc/software_suspend/resume2
das gibt ungefähr so eine Ausgabe: file:/dev/hda2:0x1e001 Das ist die Inode der suspend-file Datei, die muss dem Kernel übergeben werden, damit suspend2 bei booten die Datei findet. Dazu muss den Kerneloptionen so etwas hinzufügt werden: resume2=file:/dev/hda2:0x1e001.
ACHTUNG: Diese Werte sind nur Beispiele, nicht blind kopieren.
Jetzt kann schon ein erster Versuch mit starten von hibernate gewagt werden. Sollte alles funktionieren und das System beim Neustarten wieder voll funktionsfähig sein, Glückwunsch. Wenn nicht, muss möglicherweise noch etwas am hibernate Script konfiguriert werden. Die Konfigurationsdatei hierfür ist /etc/hibernate/hibernate.conf. Weitere Infos zu den Optionen hält z.b. hibernate –h bereit, gute Anlaufsstellen sind auch die weiterführenden Links.
Weitere Schritte (alle Optional) kann man 1:1 aus dem Gentoo Howto entnehmen, das wären:
sudo konfigurieren – jeder User soll hibernate aufrufen können.
acpi konfigurieren – per Durck auf die Powertaste hibernate starten
Ich habe mir noch einen Eintrag im KDE Menü erstellt mit Inhalt sudo /usr/sbin/hibernate & und dem Batterie Symbol.
Wenn ihr eine ATI Grafikkarte euer eigen nennt, müsst ihr leider auf 3D Beschleunigung verzichten. Sobald der fglrx Treiber geladen ist, funktioniert der Resume nicht. Ich hab vieles probiert, inklusive vbetool, framebuffer deaktivieren etc. Ohne Erfolg. Es geht nicht. Wie es mit NVidia aussieht, kann ich nicht sagen, aber angeblich soll es funktionieren (Das hab ich bei ATI aber auch schon gehört).
Weitere Infos:
Suspend2 Website
Gentoo Software Suspend How to
Fr, 21. Okt 2005 um 00:41 Uhr
Christian
Das neue Semester steht mal wieder vor der Tür, aber leider sind im gentoo portage tree wieder mal nicht die aktuellen vpnc / kvpnc Versionen. Deshalb hier zwei aktuellen .ebuilds:
kvpnc 0.8
vpnc 0.3.3
wie gehabt ins portage overlay kopieren und emerge -u vpnc kvpnc ausführen.
Falls ihr nicht wisst, wofür die beide Tools überhaupt sind, damit kann man komfortabel unter Linux eine Verbindung zum RWTH MoPS aufbauen. Für andere Distributionen sind auch Pakete vorhanden.
Siehe: http://www.unix-ag.uni-kl.de/~massar/vpnc/
http://home.gna.org/kvpnc/de_DE/
UPDATE: Ich habe mich länger mit vpnc 0.3.3 rumgeschlagen, ohne Erfolg. Das Connection Script wird nicht mitgeliefert. Ohne dieses Script werden keine routen etc erstellt und die VPN Verbindung funktioniert nicht. Weshalb ich nun wieder vpnc 0.3.2 installiert habe, das funktioniert weiterhin.
UPDATE2: Mittlerweile ist 0.3.3 im portage tree und ein Verbindungscript wird mit geliefert. Allerdings funktioniert das nicht richtig. 0.3.2 dagegen immer noch einwandfrei.
UPDATE3: Seit letzter Woche ist eine Version im portage tree, die funktioniert. Die Anzeige des Welcome Banners lässt sich im Script unterdrücken…
Sa, 08. Okt 2005 um 20:38 Uhr
Christian
Seit geraumter Zeit warte ich nun drauf zu der neuen Regierung ein Kommentar ab zugeben. Ein Problem gibt es da nur… wir haben (immer noch) keine neue Regierung. So langsam müssten die Politiker von Union und SPD doch mal in die Gänge kommen. Trotz dieser nicht gerade einfachen Situation.
Wobei die Hoffung auf eine Studiengebührenfreie Zukunft eh schon lange verflogen sind… Egal wie die neue Regierung nun aussehen wird. Aber das ist ja auch nicht das einzige wichtige Thema in dieser Zeit.
Allerdings gibt es hierzu wieder Neuigkeiten auf Landesebene:
RWTH-Asta: Schwarz-Gelb macht Ernst: Gebühreneckpunkte verabschiedet
Konkret beinhalten die Pläne folgende Eckdaten:
Die Studienbeiträge sollen bis zu 500 Euro pro Semester betragen (fällig bei der Immatrikulation bzw. Rückmeldung), allerdings sollen die Hochschulen selbst bestimmen können, ob und in welcher Höhe sie Gebühren erheben. Das die RWTH dann den höchstmöglichen Betrag nehmen würde, ist längst ein offenes Geheimnis.
Tja.
Do, 06. Okt 2005 um 17:18 Uhr
Christian